Newsletter 7 - 2019



vipp Schulpsychologie Newsletter Nr. 7
  1. Begrüssung zur 7. Ausgabe
  2. Jubiläum: 40 Jahre Verband der Innerschweizer Psychologinnen und Psychologen (vipp)
  3. Standardisiertes Abklärungsverfahren (SAV)
  4. Der 41. Kongress der International School Psychology Association (ISPA)
  5. Präventionsprojekt am SPD
  6. SKJP Weiterbildung "Geschlechteridentität und sexuelle Orientierung"
  7. Meldepflicht & Melderecht
  8. vipp Weiterbildung "Rechenstörung"
  9. Rubrik: Empfehlenswerte Literatur und Links
  10. Rubrik: Schule und Psychologie in der Presse
  11. Rubrik: 'KEIN-Tipp' für Lehrpersonen und andere Menschen: 7 Millionen Handlungsmöglichkeiten

1. Begrüssung zur 7. Ausgabe

Liebe Leser*innen

Es freut uns sehr, Ihnen die siebte Ausgabe des 'vipp Schulpsychologie Newsletters' präsentierten zu dürfen. Dieser beinhaltet den Rückblick auf zwei wichtige Anlässe: das 40 Jahre-Jubiläum des vipp und den internationalen Schulpsychologie Kongress ISPA in Basel. Auch stellen wir Ihnen das Standardisierten Abklärungsverfahren, kurz SAV vor – ein komplexes Thema, mit dem sich die schulpsychologischen Dienste im Kanton Luzern seit einiger Zeit beschäftigen und welches spätestens in der Phase der Sonderschulabklärungen wieder sehr aktuell sein wird.

Und haben Sie sich vielleicht gefragt, was der kleine Stern mitten in der Anrede bedeuten soll? Dieser nennt sich "Gender-Gap" und dient dazu, auch jenen Geschlechtsidentitäten gerecht zu werden, welche nicht in unser klassisches dichotome Geschlechtssystem passen. Mehr Informationen zur Thematik rund um die Geschlechteridentität bei Kindern und Jugendlichen finden Sie unter Beitrag 6.

Weitere Beiträge beschäftigen sich mit der gesetzlichen Bedeutung der Meldepflicht und des Melderechts bei der KESB, mit den neusten Erkenntnissen zur Thematik der Rechenstörung sowie mit der Vorstellung eines Präventionsprojekts zur Förderung der Emotionsregulation. 

Wie immer verweisen wir Sie auf spannende Fachliteratur und Presseartikel und schliessen mit dem KEIN-Tipp für Lehrpersonen und andere Menschen ab. Heute zum Thema "7 Millionen Handlungsmöglichkeiten". Viel Vergnügen!

Um den Newsletter weiter zu verbreiten, empfehlen wir den Schulleitungen, in ihren schulinternen Info-Bulletins folgenden Satz zu übernehmen: Wer noch kein Abo des Schulpsychologie-Newsletter hat, dem sei ein Klick auf die Abo-Seite wärmstens empfohlen: Newsletter-Abo

Ihr Redaktionsteam

Ines Holzmann, SPD Rontal (Leitung Redaktionsteam)
Myriam Achermann, SPD Kriens
Selina Anderhub, SPD Hochdorf
Denise Eichenberger, SPD Willisau
Lothar Steinke, SPD Rothenburg
Claudia Pecorari, SPD Hochdorf (Vorsitzende Sektion Schulpsychologie Kt. Luzern)


2. Jubiläum: 40 Jahre Verband der Innerschweizer Psychologinnen und Psychologen (vipp)

40 Jahre vippDer vipp feiert dieses Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Im Jahre 1979 wurde der Verband  von knapp zwei Dutzend Schulpsychologinnen und Schulpsychologen gegründet. Der vipp ist ein Zusammenschluss der Psychologinnen und Psychologen der Kantone Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Luzern und Zug und ist ein Gliedverband der Föderation der Schweizer Psychologen (FSP). Sein Ziel ist die Förderung der Zusammenarbeit und der Vernetzung unter den Psychologinnen und Psychologen der Innerschweiz sowie die Wahrnehmung berufspolitischer Interessen. Neben einem abwechslungsreichen Weiterbildungsprogramm bietet der vipp den Newsletter Schulpsychologie Luzern an. Der vipp arbeitet mit der Vereinigung Schweizerischer Kinder- und Jugendpsychologen (SKJP) zusammen, welche dieses Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feiern darf.

Impressionen von der Jubiläumsfeier


3. Standardisiertes Abklärungsverfahren (SAV)

In Orientierung am Sonderpädagogik-Konkordat werden die Sonderschulabklärungen von den Schulpsychologischen Diensten des Kantons Luzern gemäss dem Standardisiertem Abklärungsverfahren (SAV) durchgeführt und dokumentiert. Das SAV basiert auf der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die ICF wiederum basiert auf einem bio-psycho-sozialen Verständnis von Behinderung und berücksichtigt den Einfluss der Umwelt und personenbezogener Faktoren auf die Funktionsfähigkeit. Statt einer Diagnose wird dabei die Funktionsfähigkeit eines Kindes beurteilt und in Anlehnung daran der Sonderschulbedarf eines Kindes begründet. Was ändert sich durch das SAV? Das Verfahren verschiebt den Fokus weg von der Behinderung des Kindes hin zum Fokus auf die Verhältnisse. Nicht die Behinderung ist primär ausschlaggebend für Massnahmen, sondern der individuelle Bedarf des Kindes an Unterstützung und Begleitung damit es trotz seiner behinderungsbedingten Bedürfnisse am Unterricht teilhaben oder die geeignete Schulumgebung für das Kind gefunden werden kann. Mit diesem Ansatz können Massnahmen nicht nur auf das Kind ausgerichtet sein, sondern auch direkt darauf abzielen, die schulischen und familiären Verhältnisse zu verbessern.


4. Der 41. Kongress der International School Psychology Association (ISPA)

Im Juli 2019 fand in Basel die 41. Jahreskonferenz der International School Psychology Association (ISPA) statt. Das Thema "Empowering People for Lifelong Learning" entspricht der Vision der Schulpsychologie, die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen durch Massnahmen in Schulen und in der Umwelt der Kinder zu fördern um ein lebenslanges Lernen zu ermöglichen. Viele Schweizer Schulpsychologen nutzen die Gelegenheit an der ISPA-Konferenz von Psychologen aus aller Welt zu lernen, sich über die aktuellsten Forschungsergebnisse zu informieren und internationale Kontakte zu knüpfen.

Impressionen in Form von Bildern, Zitaten oder Kernaussagen


5. Präventionsprojekt am SPD

Die kantonale Konferenz der SchulpsychologInnen hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren einige präventive Projekte zu realisieren. Im SPD Rothenburg wurde in den Anschlussgemeinden Rain und Hildisrieden ein Gruppentraining für Kinder zum Thema Impulskontrolle angeboten. Es baut auf den Geschichten der "Drei aus Hirnschmalz" auf und entlehnt Elemente aus dem MindUp-Curriculum. In diesen auch sonst empfehlenswerten Büchern, werden Hirnprozesse in der Emotionsregulation bewusst gemacht und genutzt. Das Training, in welchem auch eine IF-Lehrperson mitarbeitet, wird 2020 erneut angeboten.

Projektbeschrieb: Gruppentraining

Literatur: Liebers A., Kubesch S., Hansen S., Heidelberg, 2013; Die Drei aus Hirnschmalz; Verlag Bildung plus UG; 1. Auflage; ISBN 978-3-95637-011-3; ISBN 978-3-95637-012-0; ISBN 978-3-95637-013-7; ISBN 978-3-95637-014-4
The Hawn Foundation, New York, 2011, MindUP-Curriculum, Brain-Focused Strategies for Learning and Living. Scolastic, ISBN 978-0-545-26712-0


6. SKJP Weiterbildung "Geschlechteridentität und sexuelle Orientierung"

Im Februar 2019 fand eine zweitägige Weiterbildung der SKJP zum Thema "Geschlechteridentität und sexuelle Orientierung“ statt. Die sehr engagierten und teils persönlich betroffenen Referenten regten auf eindrückliche Art und Weise dazu an, die eigenen Vorstellungen und Kategorien von Geschlecht und Identität zu hinterfragen. Durch fundiertes Wissen und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse wurden Begrifflichkeiten geklärt und Vorurteile abgebaut. So konnte beispielsweise die Annahme, dass es sich beim Phänomen "Transgender" nur um eine Modeerscheinung handelt, klar widerlegt werden. Ungefähr 5-10% beträgt der Anteil der Menschen, deren sexuelle Orientierung und/oder Geschlechteridentität von der Norm abweicht – sprich, die lesbisch, schwul, bisexuell oder trans sind (zusammengefasst als "LGBT"). Dies bedeutet, dass sich eins bis zwei sogenannte "queere" Kinder oder Jugendliche pro Klasse befinden.

Die Angst vor Diskriminierung und Ausgrenzung ist jedoch noch immer gross und führt oft zu einem schwierigen, langen Leidensweg der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Aufklärung, Sichtbarkeit und Akzeptanz im Alltag sind nötig, um diese Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihnen einen Platz in unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Genau dieses Anliegen verfolgt u.a. die Jugendorganisation "Milchjugend", indem sie Informationen vermittelt, Veranstaltungen organisiert und Betroffene miteinander vernetzt (Website: milchjugend.ch; Der Link musste aufgrund von Spam-Meldungen deaktiviert werden.). Eine Zusammenfassung der wichtigsten Grundgedanken findet sich im folgenden Handout. Konkrete Angebote für Beratungen zur Thematik finden sich auf der Website du-bist-du.ch.


7. Meldepflicht & Melderecht

Am 1.1.2019 sind die neuen Regeln für Gefährdungsmeldungen an die Kindesschutz-behörden gemäss Artikel 314c- 314e ZGB in Kraft getreten. Da die SchulpsychologInnen gemäss Psychologieberufegesetz nicht nur dem Amtsgeheimnis, sondern gleich wie Ärzte, Geistliche und Anwälte dem Berufsgeheimnis unterstehen, waren sie bisher verpflichtet, sich davon entbinden zu lassen, wenn sie ohne Elternzustimmung eine Meldung machen wollten. Neu sind sie zwar weiterhin nicht verpflichtet, sie sind aber auch ohne vorgängige Entbindung durch die vorgesetzte Stelle berechtigt, im Interesse des Kindes eine Gefährdungsmeldung vorzunehmen.

Für alle anderen Mitarbeitenden an den Schulen ändert sich mit der neuen Regelung nichts, da im Kanton Luzern bereits seit Längerem Meldepflichten bestehen. Im Regelfall erfolgt die Meldung von den Mitarbeitenden an die Schulleitung und von dieser an die KESB.


8. vipp Weiterbildung "Rechenstörung"

Unter der Leitung von MSc. Lis Reusser, dipl. Heilpädagogin und Psychologin, fand im Juni 2019 ein Weiterbildungskurs zur Diagnostik von Rechenschwierigkeiten statt. Frau Reusser arbeitet als Dozentin für mathematische Lehr-/Lernstörungen und Praxisanleiterin am Institut für Heilpädagogik der PH Bern und ist seit vielen Jahren tätig in der Beratung und Weiterbildung von Lehrpersonen und HeilpädagogInnen.

Inhaltlich beschäftigten sich die Teilnehmenden zuerst mit den typischen Merkmalen von Rechenschwierigkeiten und deren möglichen Ursachen. Daraus wurden Kriterien für sinn­volle Testinstrumente zur Erfassung von Rechenschwäche abgeleitet. Die Teilnehmenden reflektierten gängige Tests anhand dieser Kriterien und setzten sich mit der Diagnostik nach ICD-10 auseinander. Es wurde aufgezeigt, wie eine differenzierte Abklärung erfolgen kann und welche Möglichkeiten der Nachteilsausgleich beinhaltet – und welche nicht.

Zuletzt wurden Fragen rund um Förderung und Beratung geklärt: Worauf gilt es im Unterricht präventiv zu achten? Welche Massnahmen sind bei Interventionen erfolgsversprechend und welche eher nicht? Was können Eltern zu Hause tun und was sollten sie besser lassen?

Was die Teilnehmenden aus dem Kurs mitnahmen, war die Erkenntnis, dass mit den geeigneten pädagogischen Methoden und Instrumenten die meisten Kinder die mathematischen Basisfertigkeiten aneignen können.

Skript zum Kurs und Testbeschreibungen


9. Rubrik: Empfehlenswerte Literatur und Links

GRUNDLAGENKURS "Bindungsgeleitete Arbeit im pädagogischen Umfeld" FR 22. & SA 23. NOVEMBER 2019, 09.15 – 16.45 in Olten

Entwicklung vollzieht sich in Beziehungen. Das Wachstum des menschlichen Gehirns wurde im Laufe der Evolution insbesondere durch die hohe Sozialorganisation unserer Spezies gefördert. Was aber passiert, wenn die Beziehungen zwischen Kindern und ihren Eltern nicht gelingen? Wie nutzen wir das Wissen um Bindungsprozesse in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen?

SchulpsychologInnen aus dem Kanton Luzern gaben den Anstoss, und nun bietet die Schweizerische Vereinigung für Kinder- und Jugendpsychologie SKJP eine Weiterbildung an, die sich an unserem Programmvorschlag orientiert. Unser Kanton ist denn auch gut unter den Teilnehmenden vertreten. Der ebenfalls empfehlenswerte Grundkurs steht einem breiten Publikum offen und hat noch freie Plätze.

Prof. Dr. Henri Julius leitet das Ausbildungsinstitut für bindungsgeleitete pädagogische Interventionen in Berlin (AIBIPI) und hat einen Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Förderschwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung an der Universität Rostock inne.

Anmeldungen: https://www.skjp.ch/de/skjp-akademie/programm-2019

antonANTON ist eine kostenlose Lern-App. Sie bietet Aufgaben entsprechend dem Schweizer Lehrplan in den Fächern Deutsch, Deutsch als Zweitsprache und Mathematik für Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 8. Klasse. Die App belohnt die Kinder für erfolgreiches Lernen mit Münzen. Diese Münzen können dann für Spiele eingesetzt werden. Die Kinder sind begeistert laughing.

nur MutDr. med. Claudia Croos-Müller - Fachärztin für Neurologie, Nervenheilkunde und Psychotherapie - präsentiert in ihren "Überlebensbüchern" viele einfache Übungen, die in kürzester Zeit positiv auf das vegetative Nervensystem einwirken und schnell positive Gefühle hervorrufen. Einige dieser Übungen finden sich auch in der kostenlosen "Body 2 Brain"-App.

 

Zum Schluss eine nicht-fachliche Lese-Empfehlung:

Olga TokarczukAm 10.Oktober wurde der Literaturnobelpreis an die polnische Psychologin Olga Tokarczuk vergeben. Bevor sie sich nur noch der Literatur widmete, hat sie in einem Heim für verhaltensauffällige Jugend­liche und als Psychotherapeutin gearbeitet. Da die für Toleranz eintretende, auch politisch streitbare Autorin in ihrem Stil des magischen Realismus stark von den Ideen C.G.Jungs inspiriert ist, dürfen wir uns in der Schweiz noch etwas zusätzlich mit-geehrt fühlen. Ihr jüngster Roman: "Die Jakobsbücher", auf Deutsch beim jungen Kampa-Verlag, Zürich.


10. Rubrik: Schule und Psychologie in der Presse

AD(H)S: Kinder am runden Tisch.
Ein interdisziplinäres Forschungsteam hat umfangreiche "Handlungsempfehlungen zum Umgang mit AD(H)S im Entscheidungsprozess" zusammengestellt. Anders als die in Fachkreisen etablierten Diagnose- und Behandlungsleitlinien geben sie keine Empfehlungen ab, was genau zu tun sei, sondern fokussieren – ähnlich der in den letzten Jahren an vielen Schulen eingeführten Handlungspläne – auf den Prozess der Entscheidungsfindung. Hier plädieren sie für routinemässige "runde Tische" aller Beteiligten und insbesondere für einen besseren Einbezug des Kindes in die Behandlungsplanung – auch bei einer Medikation. Die kindgerechte Information und Mitentscheidung (Fachstichwort: informed consent), welche wir aus dem neueren Scheidungsrecht kennen, soll auch in gesundheitlichen Fragen gestärkt werden. Link Uni Fribourg: https://www3.unifr.ch/iff/de/news-events/news/20935
Download: Handlungsempfehlungen (44 S.)

Da das Institut für Heilpädagogik und Psychotherapie (IHP) in Luzern nach über 80 Jahren den Betrieb einstellen musste, werden die Therapieplätze für Kinder und Jugendliche knapp und der Druck auf andere Einrichtungen steigt. Mehr dazu: NLZ 27.08.2019

Wie definiert man eigentlich Intelligenz?
Intelligenztests und deren Aussagekraft sind, obwohl sie nach wie vor das zuverlässigste diagnostische Prognoseinstrument für schulischen Erfolg sind, umstritten. Die Tests werden in der Regel angewendet, um Fertigkeiten und Kompetenzen zu messen und um zu vergleichen. Psychologen nutzen dazu unterschiedlichste Theorien und Modelle. Mehr dazu: NLZ 4.4.2019, S. 2-3

Was kann der Staat tun, um die Lebensqualität seiner Bürger zu fördern?
Die gängige Antwort lautet: den Wohlstand steigern. In einer umfassenden Datenanalyse kommen Verhaltensökonomen nun jedoch zu dem Schluss: Mehr Einkommen macht kaum zufriedener. Die Politik kann aber an der psychischen Gesundheit ansetzen. Mehr dazu: PsychologieHeute-03/19. Auch die Dienststelle Volksschulbildung hat dies erkannt und setzt im Schuljahr 2019/20 den Fokus im Bereich Gesundheitsförderung auf die psychische Gesundheit. Es bestehen diverse Unterrichtsangebote zum Thema psychische Gesundheit, die finanziell unterstützt werden.


11. Rubrik "KEIN-Tipp für Lehrpersonen und andere Menschen" Nr. 7

Von Lothar Steinke, SPD Rothenburg

Gute Psychologen stellen Fragen und geben keine Tipps. Denn nur der Klient ist echter Experte seiner Lebensumstände. Und - viel wichtiger - wenn's nicht funktioniert, wird's auf den Tippgeber abgeschoben und man wird - Schwups - zum schlechten Psychologen.

Da aber IMMER ALLE und ZU ALLEM Tipps wollen, gebe ich in dieser Rubrik jeweils trotzdem sowas Ähnliches ab. Einiges hab ich aus Büchern, von Kollegen oder in den letzten 20 Jahren meinen Klienten abgeschaut, Anderes selbst erdacht und – mitunter erfolglos – eingesetzt. Drum denken Sie dran: Dies ist KEIN Tipp! Setzen Sie ihn NICHT um!    .....    heute zum Thema:

7 Millionen Handlungsmöglichkeiten

Hast Du / haben Sie auch schon "alles versucht"? Mit Liebe, mit Strenge? Ignorieren, explodieren, delegieren? Wenn irgendwas "verhocket" ist, das Vertrauen in eine Veränderung weg ist?
Dann ist es Zeit, einen Schritt zurück zu treten und in Ruhe neue Handlungsoptionen zu entwickeln. Nicht nur eine. Sondern 7 Millionen.

Ganzer Artikel: 7 Millionen Handlungsmöglichkeiten


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vipp-Sekretariat

Susanne Mattmann
Usserhus 2
6023 Rothenburg

sekretariat(at)vipp.ch


News
Fotos vom Jubiläumsfest
40 Jahre vipp vom 31.8.2019

Termine

vipp Samichlaus:
Freitag, 6. Dezember 2019
in Sempach
(Anmeldung im Mitgliederbereich oder per Mail an sekretariat@vipp.ch)

MV 2020:
Freitag, 1. Mai 2020
in Emmenbrücke
(Details folgen)


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