15. März 2019: Diagnostik und Behandlung von Persönlichkeitsstörungen im Kindes- und Jugendalter

Freitag, 15. März 2019, 9.00 – 17.00 Uhr
Romerohaus Luzern, Kreuzbuchstrasse 44, 6006 Luzern

Handouts
Leitung

Susanne Schlüter-Müller, Prof. Dr. med., Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, tätig seit 1997 in eigener Praxis in Frankfurt und Oberärztin in der Forschung der UPK Basel, Schwerpunkt Erforschung und Behandlung von Persönlich-keitsstörungen im Jugendalter. Frau Prof. Schlüter-Müller engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für traumatisierte Flüchtlingskinder.

Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Klaus Schmeck war von 2006 bis 2015 Chefarzt und Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik (KJPK) an den Universitären Psychiatri-schen Kliniken Basel (UPK). Seit 2006 ist er zudem Ordinarius für Kinder- und Jugend-psychiatrie an der Medizinischen Fakultät der Universität Basel. Aktuell leitet er ein Forschungsprojekt zur Wirksamkeit von Psychotherapie für Jugendliche mit Borderline-Persönlichkeitsstörung.

Inhalt

Susanne Schlüter-Müller und Klaus Schmeck beschäftigen sich seit vielen Jahren mit Identitätsstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Dabei stellte sich ihnen die Frage, ob es gerechtfertigt und sinnvoll ist, bereits im Kindes-/Jugendalter die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung zu stellen. Nach wie vor wird diese Diagnose kontrovers disku-tiert. Es wird befürchtet, dass Kinder/Jugendliche durch die Diagnose einer Persönlich-keitsstörung stigmatisiert werden. Dem stehen neueste Forschungsergebnisse und die therapeutischen Erfahrungen der beiden Referenten gegenüber, die für die Verwen-dung des Konzepts der Persönlichkeitsstörung im Kindes- und Jugendalter sprechen. Werden komplexe psychische Störungen entsprechend benannt, können spezifische Behandlungsverfahren eingesetzt werden, um eine Chronifizierung der Störung so weit wie möglich zu verhindern.

Klaus Schmeck und Susanne Schlüter-Müller werden uns theoretisch und mit Fallbei-spielen ins Thema einführen und von der aktuellen Studienlage berichten. Sie werden auf die besondere Bedeutung von Störungen der Identität für die Entwicklung von Persönlichkeitsstörungen eingehen und Möglichkeiten der Erfassung von Identitäts-störungen darstellen. Anschliessend werden sie ihr Behandlungsprogramm AIT (Ado-lescent Identity Treatment) unter anderem anhand von Videobeispielen vorstellen.

Adolescent Identity Treatment ist eine Therapiemethode, die auf die Behandlung von Identitätsstörungen als dem zentralen Merkmal einer Persönlichkeitspathologie fokussiert. Die Therapiemethode integriert spezifische Techniken zur Behandlung von Persönlichkeitspathologien im Jugendalter auf der Grundlage der Objektbeziehungstheorie und modifizierten Elementen der Übertragungsfokussierten Psychotherapie. Weitere Elemente von AIT sind Psychoedukation, ein verhaltenstherapeutisch orientierter Homeplan und die intensive Einbeziehung der Eltern.

Organisation

René Buchmann, Schulberatung für Berufsbildung und Gymnasien, Kommission Weiterbildung vipp

Preis

Fr. 150.- für vipp-Mitglieder
Fr. 180.- für Nichtmitglieder
(inkl. Mittagessen und Pausengetränke)

zum Anmeldeformular

vipp-Sekretariat

Susanne Mattmann
Usserhus 2
6023 Rothenburg

sekretariat(at)vipp.ch


News
17.05.2019: MV im Schloss Meggenhorn, Meggen:

15:00 Uhr: 40. Mitgliederversammlung
17:10 Uhr: Apéro
18:00 Uhr: Führung 
19:00 Uhr: Nachtessen

(Anmeldeformular im Mitgliederbereich)


31.08.2019: Jubiläum 40 Jahre vipp

Weitere Infos folgen


Impressionen vom Samichlaus-Anlass vom 7.12.2018 in Emmenbrücke


vipp Weiterbildungen 2018/19

Handouts der Weiterbildung vom 15.3.19


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